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IDENTITY - Stückentwicklung (Dezember 2019)

 

Individualität wurde in den vergangenen Jahrhunderten noch nie so groß geschrieben wie heute. Wir definieren uns fortlaufend … durch Kleidung, Sprache, Aussehen, Religion, Sexualität, Bildung, … Und: Es wird von uns erwartet, dass wir wer sind. Aber was bedeutet das, jemand zu sein? Was bedeutet es, eine Identität zu haben? Hat man die einfach oder bastelt man sie sich selbst oder hat die Identität gar uns? Kann man nicht auch mehrere Identitäten gleichzeitig haben oder sie mal wechseln? Ernsthaft: Wessen Persönlichkeit bleibt schon ein Leben lang gleich?! 

Ausgehend von diesen Überlegeungen erzählt IDENTITY die Geschichten von mehreren Jugendlichen. Da ist zum Beispiel Mira, die sich ständig wegen ihres Aussehens unter Druck gesetzt fühlt – schließlich ist das Aussehen doch das, worauf die meisten Menschen als erstes und viele auch am meisten achten, oder? Liv sieht das anders, sie möchte aus dem Rahmen fallen, wenn sie es kann. Von gesellschaftliche Normen fühlt sie sich vor allem eingeschränkt. Ihr Ziel besteht darin, unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch zu sein. Pauls Sorgen drehen sich widerum um ein anderes Thema: Er wird von seinen Mitspielern im Sportverein immer wieder auf vernichtende Art gemobbt. Dass der Trainer ihm rät, die anderen zu ignorieren, hilft ihm dabei selbstverständlich nicht. Die ungleichen Schwestern Steffi und Chris sehen sich durch ihre Eltern unter Druck gesetzt, schließlich soll aus den beiden doch mal was werden. Wie das am besten funktionieren könnte, darüber sind sich nicht nur die Schwestern, sondern auch Vater und Mutter uneinig. Emma hat sich etwas ganz Besonderes vorgenommen: Sie studiert sich selbst und fragt sich dabei, wie Bewusstsein, Unterbewusstsein und Unbewusstes zusammenhängen und was das ganz konkret für sie als Emma bedeutet. Und dann ist da noch Deutschland, das sich fragt, was es heute eigentlich ist und was es sein möchte … 

Diese und weitere Geschichten werden mit IDENTITY auf die Bühne gebracht, eine Bühne voller Schuhkartons, in die man wie in Schubladen “gesteckt werden” kann, in denen man sich verlieren und finden kann, hinter denen man sich verstecken kann, und die man wie eine Wand durchbrechen kann, …


Ein Projekt des Ü14-Ensembles des PHOENIXTHEATERS RASTATT (Spielzeit 2019/20 IDENTITÄT/EN).


Photos der Inszenierung:

 

 


Es spielen: Alicia Hauns, Daniela Mafouze, Dominique Eder, Hannah Simon, Johanna Wollersen, Leonie Oeder, Max Fahr, Merle Pomnitz, Mia Schneider, Raphael Schön, Sophia Walz und Ulrich Fahr.


Aufführungen: 03.-06. Dezember 2019, 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr) // Kellertheater  Rastatt // Eintritt: 6 bzw. 12 Euro // reservierung@phoenixtheater-rastatt.de // freiwilliges Publikumsgespräch nach jeder Aufführung 


Ein herzliches Dankeschön für die finanzielle Unterstützung geht an die Stadt Rastatt, die Zay Apotheke, die Schreinerei Mario Köhler, Floristik am Rathaus, Deichmann und Emotionen in Stein.